24.01.2011 - Vision Z: Vortragsreihe zum AUGSBURG Innovationspark mit 200 Zuhörern gestartet

Am Montag, 24. Januar 2011, diskutierten Experten und Podiumsteilnehmer mit rund 200 interessierten Besuchern zum Thema AUGSBURG Innovationspark. Die erste Veranstaltung der Vortragsreihe drehte sich um die These „Von der Vision zur Wirklichkeit – Warum sich die Investition in Innovation rechnet.“ Die siebenteilige Reihe, die sich über das Jahr ziehen wird, organisieren die Wirtschaftsjunioren Augsburg. Ihren Beweggrund erläutert Vorstandssprecher Jens Hermanski mit den Kompetenzen, die die Wirtschaftsjunioren ausmachen: Gute Gastgeber zu sein, konstruktive und faire Gesprächspartner zusammenzubringen und hochkarätige Know-How-Träger für die Podiumsdiskussionen zu gewinnen.
Zu Beginn konstatierte Wolfgang Kugler, Experte für Zukunftsmärkte der BayernLB, dass die zusehende Ressourcenknappheit unsere Gesellschaft dazu zwinge, ressourcen- und energieeffiziente Technologien zu entwickeln. Vor allem für HighTech-Produkte werden seltene Erden, aber auch Rohstoffe wie Wasser und Rohöl benötigt. Solche benötigten innovativen Anwendungen zu entwickeln sei Ziel des Innovationsparks.


Ute Schneider (Kees Christianse Architects & Planners), die den Masterplan für den Innovationspark entwarf, plädierte aus gesellschaftspolitischer Sicht für die Investition in den Innovationspark. Nur wer ein attraktives ganzheitliches Angebot auf dem neuen Areal schaffe und dieses für alle Bürger öffne, sei als Wirtschaftsstandort vor allem auch für hochqualifizierte Fachkräfte attraktiv. Die Architektin setzte sich engagiert für eine Mischnutzung von Industrie und Wirtschaft, Wohngelegenheiten und Freizeitangeboten auf dem Gelände ein. Dazu zählen laut Masterplan eine öffentliche Erdgeschosszone, Flächen für kulturelle Einrichtungen, Austauschmöglichkeiten wie Cafés, Restaurants und öffentliche Plätze, Parks und Grünflächen. Einigkeit herrschte bei den Podiumsteilnehmern (Prof. Dr. Manfred Hirt, Wolfgang Färber, Alexander Gundling, Alfred Kailing und Michael Wörle) darüber, dass die gemeinschaftliche Anstrengung aller Beteiligten erste positive Auswirkungen zeige. So sei der Bebauungsplan bereits in Arbeit und der Architekturwettewerb für das Technologiezentrum, der genannte Kriterien mit aufnehmen soll, läuft an. Die Aussage, noch immer fehle eine Leitfigur für den Innovationspark, beklatschte das rege teilnehmende Publikum, das auch nach der Podiumsrunde intensiv beim Get-Together weiter diskutierte.

Die nächste Veranstaltung befasst sich am 02. März 2011 um 18.20 Uhr in der IHK mit „Innovatioven Gewerbeparks“. Anmeldungen unter innovation@wj-augsburg.de. Den Rückblick in Film und Bild finden Interessenten unter www.wj-augsburg.de/innovationspark.

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