20.05.2011 - Fachkräftemangel: Unternehmer zur Demo in Berlin
Ziel der jungen Unternehmer war, auf den Fachkräftemangel der deutschen Wirtschaft aufmerksam zu machen und die Politik zum Handeln zu bewegen. Viele der Demonstranten trugen Plakate bei sich, worauf sie real offene Stellenbeschreibungen ihrer Betriebe notierten. „Wir haben genug von Diskussionen, wir wollen, dass die Politik handelt“, erläutert Hermanski.
„Das Thema Fachkräftemangel zieht sich durch alle Branchen und Einkommensgruppen und stellt neben dem Thema Energie sicher die größte Herausforderung für die Wirtschaft in den kommenden Jahren dar.“
Die Forderungen der jungen Unternehmer richten sich an die Politik: „Wir als Wirtschaftsjunioren engagieren uns deutschlandweit in über 500 Bildungsprojekten, unterstützen Schulen, zeigen Jugendlichen, wie man sich bewirbt, unterstützen Existenzgründer, ganz stark auch hier in der Region Augsburg“, betont Hermanski weiter. „Aber wir brauchen auch bessere Rahmenbedingungen: gute Schulen, mehr Betreuungsplätze, kontrollierte Zuwanderung und Regelungen für ältere Menschen, mit denen ihnen das Arbeiten nicht von der Politik madig gemacht wird.“ Gleichzeitig wolle man mit der Demonstration Menschen motivieren, sich zu bewerben. Allein die angereisten Wirtschaftsjunioren versuchen derzeit 1.500 offene Stellen zu besetzen. So zum Beispiel Ulrich Huggenberger, der für sein Unternehmen in Friedberg drei Softwareentwickler sucht.
Ein Positionspapier mit allen Forderungen der Wirtschaftsjunioren finden Sie hier: http://www.wjd.de/Positionspapiere.WJD

