23.04.2011 - Existenzgründer gezielt fördern

Die Wirtschaftsjunioren Augsburg (WJA) begrüßen die geplanten Änderungen beim Gründungszuschuss. „Zuschüsse müssen in Gründungen fließen, die erfolgversprechend sind und die ohne Zuschuss nicht realisiert werden könnten“, fordert Jens Hermanski, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Augsburg. „Gelder nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen und zu hoffen, dass man auch die Richtigen trifft, macht keinen Sinn“, sagt Hermanski weiter.

Dabei begrüßen die jungen Unternehmer, dass der Zuschuss grundsätzlich erhalten bleibt. „Wir erwarten von der Änderung aber, dass man damit aufhört, Menschen aktiv dabei zu unterstützen, Zeit und Geld in einen falschen Weg zu investieren“, betont der Vorsitzende. „Wir freuen uns über jeden Existenzgründer und unterstützen jeden dabei, den Schritt in die Selbstständigkeit zu machen“, berichtet Jens Hermanski. „Dabei sehen wir aber auch, dass manche Projekte zum Scheitern verurteilt sind – und müssen aus unserer Erfahrung von einer Existenzgründung abraten“. Ein Anspruch auf Förderung, wie er derzeit bestehe, sei deshalb nicht sinnvoll.

Gleichzeitig fordern die Wirtschaftsjunioren Existenzgründungen grundsätzlich zu erleichtern. „Dabei geht es uns aber nicht um Zuschüsse, sondern darum, gute Rahmenbedingungen zu schaffen und für ein positives Unternehmerbild einzutreten, das Menschen motiviert, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen“, erläutert der Sprecher zum Abschluss.

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